nebenbei Geld verdienen

Nebenbei Geld verdienen – hier kommen unsere Testsieger für diesen Bereich:

„Nebenbei Geld verdienen“ wird für immer mehr Menschen wichtig. Hierbei geht es nicht nur darum, sich etwas zusätzlich leisten zu können. Ein zusätzlicher Nebenverdienst kann auch die Angst vor dem Blick in die Zukunft nehmen. Näheres dazu findest Du am Ende der Seite. Kommen wir aber zunächst zu den Möglichkeiten, seriös und effektiv nebenbei Geld zu verdienen.

Platz 1: Happy Life World – ein Reiseportal mit einem unschlagbaren  Angebot und guten Möglichkeiten, durch Weiterempfehlungen nebenbei Geld zu verdienen.

Daher eignet es sich auch sehr gut für Menschen, die sich ohne Geldeinsatz und bei relativ geringem Zeiteinsatz ein großes Team aufbauen wollen, von dem sie langfristig ein sehr gutes passives Einkommen erhalten können. Passives Einkommen bedeutet, dass man auch ohne ständige eigene Aktivitäten einen permanenten Geldzufluss hat, wichtig etwa im Urlaub oder im Alter, aber auch bei Krankheit. Nähere Informationen findest Du auf unserer Seite „Mit Reisen Geld verdienen„. Dort erfährst Du auch, wie Du Dir hiermit ein dauerhaftes passives Einkommen schaffen kannst, dass weit darüber hinausgeht, nebenbei ein wenig Geld zu verdienen.

 

Platz 2: Auto-Nischen-Marketer

Der Auto-Nischen-Marketer zeigt Dir, wie Du Dir mit Nischen-Webseiten nebenbei ein dauerhaft wachsendes regelmäßiges Einkommen aufbauen kannst, bei freier Zeit-Einteilung und unabhängig von dem Ort, an dem Du tätig werden möchtest. Du nutzt hierbei die Ressourcen von Google und YouTube optimal, ohne dafür einen Cent zahlen zu müssen. Du lernst weitere Traffic-Quellen kennen.

 

Sobald Du das Thema gefunden hast, dem Deine Leidenschaft gehört und an dem Du mit Spaß und Freude dauerhaft arbeiten möchtest, kannst Du die entsprechende Nischenseite zum Blog ausweiten. Wie das geht, erfährst Du im Auto-Nischen-Marketer.

 

Dort lernst Du auch die Königsdiziplin des Online-Marketings, das Email-Marketing kennen. Auch das Video-Blogging und das Marketing über Webinare wird Dir dort erklärt.

 

Vor allem lernst Du aber zahlreiche kleine Tricks kennen, wie Du Deine Arbeit äußerst effektiv und erfolgreich gestalten kannst.

 

Nimm einfach mal unverbindlich und kostenlos an dem Einführungs-Webinar „3 Schritte 4 stellige Einnahmen“ teil.

 

 

Platz 3: Sprachenlernen 24

Sprachenlernen 24 bietet ein ausgeklügeltes Affiliate-System (= Verdienst-System für Empfehlungsgeber), das sich nicht nur an deutschsprachige Nebenverdienst-Suchende wendet, sondern auch Möglichkeiten in zahlreichen anderen Sprachen bietet – wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass es die Sprachkurse nicht nur für über 80 verschiedene Sprachen, sondern auch in zahlreichen Unterrichts-Sprachen gibt. Links für nicht-deutschsprachige Interessenten sind am Ende dieses Artikels zu finden.

 

Die Kurse in anderen Unterrichtssprachen laufen über die Schwesterseite von Sprachenlernen 24.

 

Als Sprachenlernen24-Affiliate stehen Dir ca. 1000 (!) verschiedene Verkaufsseiten zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Du keinen eigenen
Online-Shop aufbauen und verwalten musst. Stattdessen kannst Du die Sprachkurse einfach über die Verkaufs-Webseiten vermitteln, die alle Deinen Referal-Link enthalten.

 

Darüberhinaus erhältst Du ausführliche Anleitungen zu den verschiedenen Methoden, wie Du Sprachenlernen 24 erfolgreich bewerben kannst, und ständig neue Tipps. Gerade wenn Du ein Neuling im Affiliate-Marketing bist, kann Du hier die Grundlagen des Geschäftes erlernen.

 

Und Du hast ein ausgezeichnetes Produkt mit guten Provisionssätzen: Die über 80 Sprachen werden auf verschiedenen Niveau-Ebenen angeboten (Express, Basis, Fachwortschatz), es gibt Spezialkurse (Business, Flirt-Kurs, Auswandern, Gastronomie und Tourismus, Auto und Verkehr, Sport und Fitness, Au pair, Natur und Geographie und Städte-Reisen. Hinzu kommen Sprachkurse für Kinder und digitale Wörterbücher sowie Deutsch als Fremdsprache. Aufgelockert wird das Ganze z.B. durch Kreuzworträtsel in der Fremdsprache.

 

Es handelt sich hierbei um klar strukturierte Sprachkurse mit modernen Lernmethoden, die der Lernende eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Die Kurse wurden im Jahre 2017 auf den neuesten Stand gebracht und sind außer in Deutsch über die Schwester-Seite 17-minute-languages auch in folgenden Unterrichtssprachen erhältlich: Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch, Portugiesisch, brasilianisches Portugiesisch, Griechisch, Italienisch, Schwedisch, Polnisch, Kroatisch, Litauisch und Indonesisch.

 

In diesen Sprachen gibt es auch Deutschkurse.

 

Sprachkurse gibt es für folgende Sprachen (nicht immer in allen Unterrichtssprachen und für alle Niveau-Stufen/Spezialkursen vorhanden):

Aegyptisches Arabisch, Afrikaans, Albanisch, Amerikanisches Englisch, Amharisch, Arabisch (Hocharabisch), Armenisch, Aserbaidschanisch, Bahasa Indonesia (Indonesisch), Baskisch, Bosnisch, Bulgarisch, Bengali, Brasilianisches Portugiesisch, Dari, Dänisch, Deutsch als Fremdsprache, Englisch, Estnisch, Farsi (Persisch/Iranisch), Filipino, Finnisch, Französisch, Georgisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Isländisch, Italienisch, Japanisch, Jordanisches Arabisch, Kantonesisch, Kasachisch, Katalanisch, Kirgisisch, Koreanisch, Kroatisch, Kurmandschi (Kurdisch), Libanesisches Arabisch. Lingala, Lettisch, Litauisch, Madagassisch, Malaysisch (Bahasa Melayu), Mallorquinisch, Maltesisch, Mandarin (Chinesisch), Marokkanisches Arabisch, Mazedonisch, Mongolisch, Niederländisch, Norwegisch, Pashto, Polnisch, Portugiesisch, Punjabi, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Shanghai-Chinesisch, Singhalesisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch (Europa). Spanisch (Mexiko), Spanisch (Südamerika), Suaheli, Syrisches Arabisch, Tamil, Thai, Tschechisch, Tunesisches Arabisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch, Urdu, Usbekisch, Vietnamesisch, Weißrussisch, Wolof

Näheres zu den sehr günstigen Sprachkursen findest Du hier.

 

Sprachenlernen 24 hat bereits über 540.000 Kurse verkauft.

 

Informationen über diese Möglichkeit, nebenbei Geld zu verdienen, gibt es für unsere ausländischen Mitbürgern auch in deren Sprache:

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Platz 4: Klick-Tipp

Wer Affiliate-Marketing oder den Vertrieb eigener Produkte intensiv betreiben möchte, kommt um das Email-Marketing kaum herum.

Für Autoresponder-Systeme (die Software, die das Email-Marketing automatisiert) gibt es zahlreiche Anbieter, viele davon englisch-sprachig oder/und nicht auf dem neuesten Stand der Dinge. Zum Beispiel wird fast immer mit einer Vielzahl von Listen gearbeitet, die dann aufwendig von Hand gepflegt werden müssen.

Wohltuend hebt sich Klick-Tipp von dieser Masse ab, hier gibt es eine Liste und der Interessent oder Kunde wird bei Eintreten bestimmter Ereignisse einfach getagt, d.h. er wird mit einer Art Klebemerkzettel versehen. Für die Ausführung von Aktionen (FollowUp-Mails, Newsletter-Versand) wird jetzt einfach automatisch jeder Interessent oder Kunde aufgerufen, der einen vorher entsprechend definierten Merkzettel (Tag) aufweist. Man kann hierbei auch Teile dieser Menge ausschließen, die ein bestimmtes Tag haben, Beispiel: die Email geht an jeden Kunden, der Produkt A gekauft hat, aber nur wenn er Produkt B (noch) nicht gekauft hat oder eine andere Email geht an jeden Interessenten, aber nur wenn er den letzten Newsletter nicht geöffnet hat.

 

Klick-Tipp bietet aber auch als einziger Autoresponder die Möglichkeit, einer vereinfachten Anmeldung zum Newsletter, bei der nicht schon im Anmelde-Prozess zahlreiche Interessenten verloren gehen:

E-Mail-Liste mit Facebook aufbauen

Wenn Sie in Ihrem Online-Marketing nicht den Schwerpunkt darauf legen, eine E-Mail-Liste aufzubauen, dann dürfte es heutzutage alles andere als leicht sein, über das Internet neue Kunden zu akquirieren. E-Mail-Marketing ist ein phantastisches Werkzeug, mit dem Sie Ihr Unternehmen und Ihre Angebote vorstellen und zu Ihren Interessenten und Kunden eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen können.

Die meisten E-Mail-Marketing-Anwender versuchen, neue Interessenten mit Anmeldeformularen für ihren Newsletter zu gewinnen. Allerdings sind herkömmliche Anmeldeformulare in der heutigen Zeit nicht mehr effektiv. Das hat im Wesentlichen drei Gründe.

Erstens müssen Ihre Besucher ihre E-Mail-Adresse korrekt in das Anmeldeformular eintippen. Sie mögen es kaum glauben, aber ein signifikanter Teil der Internet-User erfüllt diese Anforderung nicht. Gleich werden Sie lernen, wie Sie Ihren Besuchern die Eingabe ihrer E-Mail-Adresse in ein Newsletter-Anmeldeformular ersparen können. Lesen Sie weiter …

Zweitens befürchten viele Internet-User angesichts des ständig steigenden Spam-Aufkommens, dass ihre E-Mail-Adresse für Spamming missbraucht werden könnte. Aus diesem Grund tragen nur noch sehr wenige Menschen ihre persönliche E-Mail-Adresse in ein Newsletter-Anmeldeformular ein. Das gilt insbesondere für Websites, die ihnen noch nicht hinreichend vertraut sind.

Die überwältigende Mehrheit aller Internet-User besitzt mittlerweile eine separate Newsletter-E-Mail-Adresse oder verwendet sogar sogenannte Wegwerf-E-Mail-Adressen, wenn sie sich zum Bezug eines Newsletters anmeldet. Für Sie als Betreiber bedeutet das, dass Ihre Öffnungsraten dürftig ausfallen, wenn Sie Ihre E-Mail-Liste mithilfe von herkömmlichen Anmeldeformularen aufbauen.

Es gibt allerdings eine Methode, mit der Sie sich genau diejenigen E-Mail-Adressen sichern können, die Ihre Besucher für die Kommunikation mit ihren Freunden und Bekannten benutzen. Wenn Sie diese Methode einsetzen, dann werden Ihre E-Mails nicht in den Posteingangsfächern von Newsletter- oder Wegwerf-E-Mail-Adressen landen. Stattdessen werden Ihre Adressaten Ihre E-Mails tatsächlich sehen.

Drittens – und schlimmstenfalls! – erfährt niemand von der Eintragung eines Interessenten in Ihren Newsletter. Wie wäre es hingegen, wenn die Freunde Ihrer neuen Adressaten erfahren würden, dass diese sich in Ihre E-Mail-Liste eingetragen haben, und wenn Sie aufgrund dessen stets auch die Freunde dazu einladen könnten, eine Website Ihrer Wahl zu besuchen?

In dem folgenden Video stellt Ihnen Mario Wolosz das „Ein-Klick-Opt-in-Feature“ von Klick-Tipp vor. Dieses Werkzeug leitet einen schier unaufhaltsamen Strom neuer Abonnenten von Facebook direkt in Ihre E-Mail-Liste.

Klicken Sie auf den Play-Button, um das Video abzuspielen:

Wenn Sie den Anleitungen in diesem Video folgen, dann werden Sie sich genau diejenigen E-Mail-Adressen sichern, die Ihre Besucher für die Kommunikation mit ihren Freunden und Bekannten benutzen. Ihre E-Mails werden in echten Posteingangsfächern landen. Ihre Adressaten werden Ihre E-Mails tatsächlich lesen. Ihre Öffnungsraten werden sichtlich wachsen, wenn Sie sich von den traditionellen Anmeldeformularen verabschieden. Schließlich werden Sie durch die Facebook-Wallpost-Funktion neue Besucher auf Ihre Website lenken – und das völlig kostenlos!

Das Ein-Klick-Opt-in-Feature ist wahrhaft revolutionär, und Sie bekommen es nur bei Klick-Tipp. Nutzen Sie Klick-Tipp für Ihr E-Mail-Marketing – die effektivste virale Listbuilding-Maschine, die Sie im Internet finden werden!

 

Wichtiger Hinweis:

Um nicht irgendwelchen Abmahn-Haien zum Opfer zu fallen, ist es wichtig, dass Du Affiliate-Links als solche kennzeichnest. Schaue Dir hierzu auch das folgende Video des Auto-Nischen-Marketing-Gründers Lars Pilawski an:

 

Warum ist es für (fast) Jeden zwingend notwendig, sich ein zusätzliches Standbein aufzubauen und nebenbei Geld zu verdienen?

Unsere Politiker verharmlosen derzeit die Folgen von Digitalisierung der Arbeitswelt und Globalisierung, indem sie behaupten, dass durch die Digitalisierung ja auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden, das Problem wird damit auf die Frage einer hinreichenden Qualifikation für diese Arbeitsplätze reduziert.

Dies erinnert so ein bisschen an den Slogan von Norbert Blüm: „Die Rente ist sicher“. Bereits zum Zeitpunkt des Wahlkampfes 1986, als Blüm diesen Satz das erste Mal ausrief, argumentierten viele Versicherungsvertreter auf der Grundlage von demographischen Daten, die jedermann zugänglich waren, beim Verkauf ihrer Kapitalbildenden Lebensversicherung bereits seit vielen Jahren mit der Unmöglichkeit, in Zukunft als Rentner von der gesetzlichen Rente in Würde leben zu können.

Seit langem wissen wir, dass sie Recht hatten (dennoch behauptete Bundes- und Sozialminister Dr. Norbert Blüm noch am 10.10.97 vor dem Deutschen Bundestag: „zum Mitschreiben: die Rente ist sicher“, getreu dem Motto seines Partei-Idols Konrad Adenauer: „was kümmert mich mein Geschwätz von gestern“, wenn wir erst einmal gewählt sind), obwohl der Abschluss einer Lebensversicherung heute auch nicht mehr die Lösung sein kann.

In der Renten-Debatte haben wir in letzter Zeit oft gehört: „Menschen, die 45 Jahre gearbeitet haben, haben einen Anspruch auf Anerkennung ihrer Lebensleistung“ – hier wird auch wieder so getan, als sei es die Schuld der Menschen, wenn sie keine 45 Jahre gearbeitet haben, als sei es quasi der Faulheit der Nicht-Begünstigten zuzuschreiben, wenn sie jetzt mit zu wenig Rente dastehen. Mal abgesehen davon, dass es für Personen mit Hochschul-Abschluss (nein, die haben durchaus keinen Garantieschein für hohe Einkünfte in der Tasche) kaum machbar ist, 45 Arbeitsjahre zusammen zu bekommen, muss man heute davon ausgehen, dass es kaum noch ununterbrochene Arbeitsbiografien gibt und in Zukunft noch weniger geben wird. Und dies ist in den meisten Fällen nicht die Schuld der Betroffenen.

Immer mehr Arbeitsplätze fallen Robotern und Automatisierung zum Opfer. Hiervon sind nicht nur Arbeitskräfte mit geringer Qualifikation bedroht, sondern durchaus auch zahlreiche Höher-Quailfizierte, wie z.B. eine von der Deutschen Bank veranlasste Untersuchung für den Banksektor nachweist.

Dies ist auch nicht weiter überraschend: Selbstverständlich wird ein Unternehmer nur dann in neue Technologien investieren, wenn er dadurch einen Produktivitätszuwachs erhält, also das gleiche Produktvolumen mit weniger Personalkosten erzielt. Welchen Sinn sollte es auch machen, teures Equipment zu bezahlen, wenn er das eingesetzte Geld nicht an anderer Stelle mit Gewinn herausholen könnte.

In der Vergangenheit konnten die hierdurch verlorengegangenen Arbeitsplätze in den Industrieländern weitgehend durch Produktionssteigerungen und das Entstehen neuer Tätigkeitsfelder ausgeglichen werden. Dies unterscheidet die Industrielle Revolution deutlich von der heute stattfindenden Digitalen Revolution.

Knapper werdende Ressourcen, eine immer mehr um sich greifende Austeritätspolitik und wachsender Wettbewerb aus den Schwellenländern verhindern wachsende Umsätze und Markt-Erweiterung, jede Produktivitätssteigerung geht also zu Lasten der Anzahl von Arbeitsplätzen. Dies kann auch durch die zunehmende Produkt- und Ressourcenverschwendung in der Rüstung nicht ausgeglichen werden.

Der größte Unterschied besteht aber darin, dass Digital-Arbeiter in bisher nicht gekannter Weise mit weltweiter Konkurrenz leben müssen. Natürlich kann ein Programmierer in Indien oder Kambodscha angesichts des dortigen Kostenniveaus sehr viel billiger arbeiten als der deutsche Programmierer. Mussten Firmen, die Unterschiede im Lohnniveau ausnutzen wollten, früher noch aufwendig Produktionsstätten im Ausland errichten, werden heute schon digitale Mini-Jobs weltweit vergeben.

Dieses Crowdsourcing, bei dem weltweit Einzel-„Unternehmer“ auf dem niedrigsten Niveau um Aufträge konkurrieren, wird zu einem ungeheuren Anstieg von Verelendung und Tätigkeiten, die dem Tätigen trotz großen Engagements kein Leben in Würde ermöglichen, führen – über die Möglichkeit dieser Digital-Arbeiter, etwas für Ihre Altersversorgung oder die Förderung ihrer Kinder zu tun, wollen wir lieber gar nicht erst nachdenken.

Selbst der Armuts-Bericht der Bundesregierung muss einräumen, dass ca. 40% der Bevölkerung heute ein geringeres reales Einkommen haben als 1999, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinanderklafft und der Einfluss auf politische Entwicklungen von der Dicke der Brieftasche abhängt – Letzteres wurde dann im veröffentlichten Bericht gegenüber dem Untersuchungsbericht sehr stark abgeschwächt.

In der Renten-Debatte hat man auch immer wieder gehört, dass Menschen sich heute länger fit fühlen und deshalb länger arbeiten möchten. Schauen wir uns die Fakten an: Wie die nachfolgende Statistik zeigt, möchten nicht einmal Führungskräfte in hohem Alter noch arbeiten, sondern geben ihre Tätigkeit schon vor dem 60 Lebensjahr auf. Wie groß wird also erst das Verlangen des Fließbandarbeiters sein, zur Sanierung der Rentenversicherung beizutragen, indem er schuftet, bis er tot umfällt? Als normaler Arbeitnehmer kann man da wohl nur neid-erfüllt auf die thailändischen Arbeitselefanten schauen, die einen gesetzlichen Anspruch auf Altersversorgung ab dem 63. Lebensjahr haben.

Infografik: Wie alt ist der Chef? | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

 

Während die Führungskraft es sich in der Regel finanziell leisten kann, sich aus der Berufstätigkeit zu verabschieden, solange man noch gesund genug ist, die Freizeit genießen zu können, kann die Mehrzahl der Erwerbstätigen dies nur mit erheblichen finanziellen Einbußen bei der Rente tun.

Das die Digitalisierung der Wirtschaft zu massiven Arbeitsverlusten führen wird. sagt auch der Philosoph Richard David Precht in einem Beitrag zur Zukunft der Arbeit und fordert deshalb das bedingungslose Grundeinkommen. Zugleich sieht er hier die Chance für eine Arbeit, die vom Zwang der Existenzsicherung durch Geld verdienen befreit und nicht länger entfremdet ist.

Bis es soweit ist, bleibt es dringend erforderlich, sich ein funktionierendes passives Nebeneinkommen aufzubauen, nicht nur um sich etwas zusätzlich leisten zu können und von den aktuellen Entwicklungen des Arbeitsmarktes unabhängiger zu werden, sondern auch, um ein würdevolles Alter zu ermöglichen. Wenn wir uns in dieser Tätigkeit weitgehend selbst entfalten können, ist es umso besser.

Ein zusätzlicher Bonus ist es natürlich, wenn man diesen Nebenberuf Orts-unabhängig betreiben kann, die Einkommensquelle also auch nach einer Auswanderung oder während eines sehr langen Urlaubs – wenn man z.B. die kalten Monate Deutschlands in den warmen Tropen verbringen will – munter weitersprudelt, wie dies bei unseren Test-Siegern der Fall ist.

Wichtig – z.B. für Alleinerziehende – ist auch, dass es sich um Tätigkeiten handelt, bei denen man sich die Arbeitszeit frei einteilen kann.

Unter Umständen kann diese Notwendigkeit, seinen Lebensunterhalt auch ohne Grundeinkommen außerhalb klassischer Arbeitsverhältnisse zu sichern, auch noch viele Generationen andauern: Während Richard David Precht zwar die Defizite unserer Politiker in dieser Frage sieht, aber davon ausgeht, dass sich das bedingungslose Grundeinkommen zwangsläufig durchsetzen wird, zeichnet der Bestseller-Autor Yuval Noah Harari  (Homo Deus: Eine Geschichte von Morgen) in einem Interview mit dem Deutschlandfunk ein finsteres Bild einer Gesellschaft, die in fehlgeleitete „Gottgleiche“, die sich die technologische Entwicklung zunutze machen, und „Nutzlose“, die ihrem Leben nach dem Verlust ihrer Arbeitsplätze mangels finanzieller Möglichkeiten keinen Sinn mehr geben und mangels wirtschaftlicher Bedeutung keine politische Wirkung entfalten können, gespalten ist. Wenn ich mich umschaue, sehe ich, dass diese Entwicklung bereits fortgeschritten ist (s.a. die ursprüngliche Fassung des Armuts-Berichts der Bundesregierung)

Lasst uns gemeinsam dagegen ankämpfen !

Update 14.05.2017: Fazit der heutigen Lantagswahl in NRW (und der vorangegangenen Wahlen dieses Jahres: Wir werden uns an den Gedanken gewöhnen müssen, dass die digitale Revolution der Wirtschaft in Verbindung mit der Globalisierung dafür sorgt, dass selbst Minijobs weltweit vergeben werden können. Und natürlich kann der digitale Arbeiter in Indien oder Kambodscha angesichts der dortigen Lebenshaltungskosten seine Dienste wesentlich billiger anbieten als der Europäer. Die Wirtschaft 4.0 wird also für ein nie gekanntes Ansteigen der Arbeitslosigkeit und eine große unverschuldete Verelendung weiter Bevölkerungskreise sorgen. Die immer noch an US-Werten orientierten Politiker haben hierfür keine Lösung und der Wähler offensichtlich nicht den Mut, diese abzulösen.

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