Jobs von Zuhause aus

✵ Telefonistin

Ein Klassiker der Jobs von Zuhause: Telefonistin

 

In der Vergangenheit waren dies oft Tätigkeiten in der Termin-Vermittlung, insbesondere für Versicherungs-Außendienstler. Dies war oft mit sehr viel Stress verbunden, da bei der Terminierung häufig nicht gesagt werden sollte, um was es konkret ging, und die Außendienst-Mitarbeiter dann sauer waren, wenn sie an der Tür abgewimmelt wurden oder die Tür sich gar nicht erst öffnete. Hinzu kam ein recht niedriger Verdienst.

 

Eine andere Möglichkeit, ist die Übernahme eines Bürodienstes von Zuhause aus. Diese Form der Tätigkeit bedingt einen ruhigen Hintergrund, ist daher also z.B. für Frauen mit Kindern nur bedingt geeignet. Außerdem werden immer mehr der Aufgabenfelder von Callcentern übernommen.

 

Eine Super-Möglichkeit bietet dagegen Happy Life World. Eine ausführliche Beschreibung der Geschäftsidee von Happy Life World findest Du auf unserer Seite „Mit Reisen Geld verdienen„. Oder schau Dir das Video an.

 

Die Tätigkeit läuft hierbei folgendermaßen ab:

Du meldest Dich bei Happy Life World als Partner an (kostenlos und ohne irgendeine Verpflichtung)

Anschließend meldet sich Dein Empfehlungsgeber bei Dir und bespricht mit Dir, wen Du anrufen kannst, um ihn zur Teilnahme an einem Webinar einzuladen.

Registriert sich ein von Dir Angerufener unter Deinem Link, so erhältst Du in Zukunft eine Provision auf alle Bestellungen, die dieser tätigt, egal ob es sich um eine Reise, eine Veranstaltung, ein Abenteuer-Event, ein feierliches Abendessen oder ein anderes Schnäppchen bei Happy Life World handelt.

 

✵ Empfehlungsgeber

Eigentlich sprechen wir ja häufig irgendwelche Empfehlungen aus. Wer ist noch nie gefragt worden, wo er dies und das gekauft hat, mit welcher Fluggesellschaft er bei seiner Urlaubsreise zufrieden war oder wie das Essen in einem bestimmten Lokal war. Diese Empfehlungen geben wir oft von Zuhause aus oder auch bei Besuchen (Familienfeste / Freundesbesuche / Treffen bein Shopping oder Arzt / Training im Fitness-Studio, etc.), die wir sowieso gemacht hätten, also ohne die vorher gefasste Absicht, etwas zu empfehlen.

 

Immer häufiger kommt es auch vor, dass wir unsere Erfahrungen in Internet-Foren, in Facebook-Gruppen oder Blog-Kommentaren posten.

 

Hier liegt nun eine gute Möglichkeit, von Zuhause aus Geld zu verdienen, gerade auch für Hausfrauen, allein-erziehende Elternteile, Studenten und Rentner.

 

Immer mehr Firmen haben nämlich entdeckt, dass diese Empfehlungen sehr viel verkaufsfördernder sind als die klassischen Werbemethoden und sind deshalb bereit, für diese Empfehlungen auch Provision zu zahlen. Dies erfolgt auf verschiedene weisen, auf die ich später noch eingehen werde.

 

Aber natürlich sollte man hinter den Produkten stehen können, die man empfiehlt.

 

Andererseits muss man aber auch eine breite Produkt-Palette haben, wenn man sich hiermit ein regelmäßiges gutes Einkommen aufbauen möchte. Hierzu eignet sich Happy Life World, das neben Urlaubsreisen zum unschlagbaren Preis auch zahlreiche andere Angebote bietet. Eine ausführliche Beschreibung zu Happy Life World findest Du auf unserer Seite Mit Reisen Geld verdienen

 

Wenn Du die Menschen, denen Du Empfehlungen geben möchtest, nicht in Deinem Bekanntenkreis oder unter Deinen persönlichen Kontakten suchen willst (obwohl es da vermutlich am leichtesten ist), sondern Dir von Google schicken lassen willst, heißt der Geheimtipp für Dich Auto-Nischen-Marketer. Eine ausführliche Beschreibung des Auto-Nischen-Marketers findest Du auf unserer Seite Nebenbei Geld verdienen

 

Auf der Seite Nebenbei Geld verdienen findest Du weitere Programme, die Du erfolgreich weiterempfehlen kannst.

 

✵ Übersetzer

Firmen, haben heute nur maximal 7 Sekunden Zeit, mit Ihrer Website die Aufmerksamkeit eines potentiellen Interessenten zu gewinnen, bevor dieser auf eine andere Website weitersurft.  Eine Ansprache sollte daher möglichst in der Muttersprache desjenigen erfolgen, den man für sein Produkt gewinnen möchte. Englisch ist hier zumindest im asiatischen Raum oft wenig hilfreich.

Englischsprachige Seiten bieten sich z.B. für Thailand nicht an, da die allgemeinen Englisch-Kenntnisse sich auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen – selbst nach mehrjährigem Englischunterricht in öffentlichen Schulen erreicht der Kenntnisstand in der Regel außer bei wenigen Privilegierten, die sich zusätzlichen Englischunterricht an privaten Spezialschulen leisten können, nicht den B-Level des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.

Manche Firmen setzen dann auf automatische Übersetzungsprogramme. Hierbei entstehen dann Webseiten wie man sie z.B. von einigen amerikanischen Unternehmen kennt, die den deutschen Markt mit „deutsch-sprachigen“ Webseiten erschließen wollen, deren Übersetzungsqualität so schlecht ist, dass man ganz schnell freiwillig auf die englische Originalversion zurückklickt.

Jeder kennt diese US-amerikanischen Webseiten, auf denen sich ein automatisches Übersetzungsprogramm mit Wort-für-Wort-Übersetzungen ausgetobt hat und deren Inhalt jedem rätselhaft bleibt, solange er auf der „deutsch-sprachigen“ Seite bleibt.

Es wird niemand bestreiten können, dass es in der Regel leichter sein wird, die sofortige Aufmerksamkeit eines Betrachters in dessen eigener Sprache zu wecken als in einer Fremdsprache, selbst wenn die Fremdsprache gut beherrscht wird. Eine Website in der Landessprache bietet also höhere Erfolgschancen.

Wenn aber die automatischen Übersetzungsprogramme schon bei so eng verwandten Sprachen wie Deutsch und Englisch versagen, wie wird dies dann erst bei der Übersetzung deutscher Texte in eine Tonsprache wie das Thai aussehen?

Hier ist auch keineswegs mit einer Nachbesserung durch Weiterentwicklung der automatischen Übersetzungsprogramme zu rechnen, vielmehr sind all diesen Programmen grundsätzliche Schwächen gemein:

  1. die Wort- für Wortübersetzung, die mit unterschiedlichen Satzstellungsvorschriften verschiedener Sprachen nicht zurechtkommt, insbesondere wenn das System der Deklination und Konjugation ebenfalls abweicht.

Beispiel: Der deutsche Satz „Die Kinder essen diese Süßigkeit gerne“ heißt auf Thai: „เด็กๆชอบกินขนมหวานนี้“. Im Deutschen würden wir vielleicht „diese Süßigkeit“ betonen wollen und sie deshalb an den Anfang stellen: „Diese Süßigkeit essen die Kinder gerne“, in der Wort-für-Wort-Übersetzung unserer Übersetzungsmaschinen also: „ขนมหวานนี้ชอบกินเด็กๆ“. In der deutschen Rückübersetzung hieße dieses: „Diese Süßigkeit isst gerne Kinder“. Ob man mit dieser Aussage viele dieser Süßigkeiten verkauft?

  1. In allen Sprachen gibt es Homonyme, d.h. Worte mit sehr unter-schiedlichen Bedeutungen: Im Deutschen kennen wir Worte wie „Bank“, womit eine Sitzbank, aber auch ein Kreditinstitut gemeint sein kann. In Einsilbenwortsprachen haben Worte eine Vielzahl unterschiedlicher Bedeutungen, die nur aus dem Zusammenhang richtig erfaßt werden können, wozu automatische Übersetzungsprogramme aber nicht in der Lage sind.

Beispiel: So hat etwa das Wort „คุณ“ folgende Bedeutungen: Begünstigung, Beihilfe, Dankbarkeit, Erkenntlichkeit, Ertrag, Frau, Freundlichkeit, Fräulein, Gefälligkeit, Gewinn, Gunst, Güte, Herr, Hexerei, Kraft, Liebenswürdigkeit, Nutzeffekt, Nutzen, Schwarze Magie, Tugend, Tugendhaftigkeit, Vergünstigung, Vodoo, Vorsprung, Vorteil, Vorzug, Wert, Wohltat, Zauberei, Zuwendung, Überlegenheit, Du, Ihnen, Sie, dein, dich, dir, du, euch, ihr

  1. Viele Übersetzungsprogramme sind auch nicht in der Lage, Tonzeichen zu berücksichtigten oder auch nur Thaischrift zu lesen, so dass Thai zunächst in Lautschrift übertragen werden muß.

Einem Wort wie ‚ผ่า‘ mit den schon vielfältigen Bedeutungen   „abhacken, abschneiden, abteilen, anritzen, aufgliedern, aufschneiden, aufspalten, aufteilen, bearbeiten, behauen, brechen, durchschneiden, eindrücken, einkerben, einschneiden, hacken, kleinhacken, präparieren, ritzen, schneiden, schnippeln, schnipseln, sezieren, spalten, teilen, unterteilen, zerfleischen, zergliedern, zerkleinern, zerlegen, zerschneiden, zerspalten, zerteilen“ werden dann durch die Gleichsetzung mit fast gleich lautenden Worten noch andere Bedeutungen zugeordnet, die mit dem Wort eigentlich nichts zu tun haben, z.B. ผ้า (Tuch, Stoff), ผา (Felsen), พา (mitnehmen), ปา (werfen), ป่า (Wald), ป้า (Tante), ป๋า (Vater eines chinesischen Thais), บ่า (Schulter), บ้า (verrückt), บาร์ (Bar) – Alle „Pa“ (wobei der korrekte Laut zwischen „P“ und „B“ liegt) gesprochen, aber mit verschiedenen Vokal-Längen und mal mit fallendem, mal mit steigendem oder auch  hohem, tiefen oder mittleren Ton

4 .Es gibt im Thai aber auch verschiedene Höflichkeitsebenen der Sprache, die sich nicht nur im Gebrauch von über 100 verschiedenen Ausdrücken für „ich“ und „du“ zeigen, je nachdem wie die soziale Stellung des Gegenübers im Verhältnis zu der eigenen eingeschätzt wird (ein Überbleibsel des alten SaktiNa-Systems), sondern es gibt auch unterschiedliche Begriffe für Tätigkeiten und Gegenstände je nach sozialer Stellung der Beteiligten.

Beispiel: War es in unserem ersten Beispiel völlig in Ordnung für die Tätigkeit des Essens der Kinder den Begriff „กิน“ zu verwenden, so müsste die gleiche Handlung (Essen) bei Mönchen als „ฉัน“ oder als “ทาน“ bezeichnet werden.

  1. Asiaten lieben Redewendungen und Sinnsprüche, mit denen man Texte lebendiger machen kann. Woher sollen die Übersetzungsmaschinen aber wissen, wie die Redewendung in dem betreffenden Land heißt.

Beispiel: Die deutsche Redewendung „Vom Regen in die Traufe“ ist in Thai „หนีเสือปะจระเข้“ (= „Vor dem Tiger fliehen, um dem Krokodil zu begegnen“).

  1. Immer stärker wird der Trend, Videos in Webseiten einzubauen. Zwar gibt es Spracherkennungssysteme – bis diese aber in der Lage sein werden, Gesprochenes in beliebigen Videos zu interpretieren, wird wohl noch viel Zeit vergehen.
  2. Sowohl menschliche Übersetzer als auch Übersetzungsprogramme haben Ihre Schwierigkeiten damit, dass in der Thai-Schrift Vokale rings um den Konsonanten und ganze Gedankengänge in einem Wort geschrieben werden. Menschliche Übersetzer bemerken es nur eher, wenn sie Unsinn produzieren.

 

Schließlich kommt es auch noch darauf an, die richtige Sprache zu wählen. Wer z.B. gehört hat, dass die meisten Lao-Sprecher nicht in Laos, sondern im Isaan (Nordosten Thailands) leben, und deshalb eine Werbekampagne für den Isaan in laotischer Sprache startet, wird eine böse Überraschung erleben: Die Mehrzahl der Isaan-Bewohner spricht zwar Lao, aber fast niemand kann es schreiben, da die laotische Schrift an thailändischen Schulen nicht gelehrt wird. Die Bewohner des Isaan sind deshalb gezwungen, in die thailändische Sprache zu wechseln, sobald sie etwas aufschreiben wollen. Zwar gibt es viele Worte, die mittlerweile in die thailändische Schrift übertragen wurden (wie der thailändische Gruß สวัสดี in verschiedenen Schreibweisen in unserer lateinischen Schrift auftaucht), diese werden dann aber von automatischen Übersetzungsprogrammen in der Regel nicht mehr als Lao erkannt.

 

Anders liegen die Dinge auf den Philippinen: Abgesehen davon, dass hier aufgrund der US-amerikanischen Kolonialzeit deutlich mehr Menschen die englische Sprache gut beherrschen, wurde 1973 das weitgehend aus dem Tagalog entwickelte Filipino als Amtssprache in der Verfassung festgeschrieben. Ursache für die Erschaffung dieser Kunstsprache durch das Surian ng Wikang Pambansa (Institut für National-sprache) war die ungeheure Vielfalt regionaler Sprachen auf den Philippinen (171 verschiedene Sprachen oder Dialekte), die Verwaltung, Bildung und Wirtschaft vor große Probleme stellt. Da Tagalog aber die Sprache der Manila-Region ist, wird das Filipino in weiten Teilen der südlichen Philippinen nicht gern gesehen, dies geht bis zur vollkommenen Verweigerung des Erlernens und Anwendens des Filipino in einigen Regionen wie z.B. der Provinz Albay mit ihrer Hauptstadt Legazpi, in der Bikolano in vielfältigen örtlichen Dialekten gesprochen wird.

Im gesamten Süden der Philippinen empfiehlt sich also die Verwendung von Cebuano oder im Bikol-Gebiet von Bikolano, sofern örtliche Dialekte nicht anwendbar sind.

 

Wieder anders ist die Situation in Indonesien: Hier bestehen zwar auch hunderte von Regionalsprachen und Bahasa Indonesia ist nur auf Java die Erstsprache, Bahasa Indonesia wird aber – trotz bestehender Separationsbewegungen in Teilen Indonesiens – überall als Amts- und Zweitsprache akzeptiert.

 

Im Allgemeinen neigen wir in Deutschland dazu „Chinesisch“ als „Mandarin“ zu bezeichnen. Korrekt muss es eigentlich 普通话 (=Putonghua) heißen, da ‚Mandarin‘ eine dem Portugisischen entlehnte Übersetzung des Wortes 官话 (=Guanhua) ist, das die altertümliche Sprache kaiserlicher Beamten kennzeichnet, während 普通话 (=Putonghua) der in der VR China gebräuchliche Ausdruck für das Hochchinesische ist, das sich aus nordchinesischen Dialekten entwickelt hat, in Taiwan heißt es 国语 (=Guoju), bei den Chinesen Südostasiens  华语(=Huaju). Da in Deutschland die Bezeichnung „Mandarin“ jedoch üblich ist, werde ich sie im Folgenden weiterhin verwenden.

 

Im Chinesischen haben wir neben zahlreichen lokalen Sprachen und Dialekten, die teilweise sehr weit vom Mandarin entfernt sind, auch zwei verschiedene Schriftsysteme, die unabhängig von der jeweiligen Sprache oder dem Dialekt angewendet werden: Nachdem die nur der Oberschicht verständliche Schrift des Kaiserreiches mit der Revolution durch 白話文 (=bai-huawen) ersetzt wurde und damit eine Schrift vorlag, die von weiten Teilen der Chinesen benutzt werden konnte, wenn auch mit unterschiedlicher lokaler Aussprache, wurden die Verhältnisse nach der 23. Plenarsitzung des ZKs der KP China im Januar 1956 wieder schwieriger. Hier wurde nämlich eine Reform zur Vereinfachung der chinesischen Schriftzeichen beschlossen, die sich aber nur in der Volksrepublik China und bei den Chinesen in Brunei, Singapur und Malaysia durchsetzte, während in Taiwan, HongKong, Macao und Vietnam weiterhin überwiegend die traditionellen Langzeichen benutzt werden, bei den in Thailand lebenden Chinesen finden sich beide Schriften.

 

Ich entschuldige mich für die ausführliche Darstellung dieses Themas – es ging mir darum, deutlich zu machen welche gewaltigen Chancen dieser Bereich – vielleicht in Zusammenarbeit mit einem Web-Designer – einem Sprachkundigen bietet, der einen Job von Zuhause aus sucht.

 

Leider sind diese Möglichkeiten in letzter Zeit durch die breite öffentliche Diskussion über politisch motivierte Wirtschafts-Embargos stark beeinträchtigt worden.

 

Während nämlich Großunternehmen weiterhin munter im Ausland investieren – z.B. baut VW ein neues Werk in Thailand, weil es so über die ASEAN+3 die hohen Zolle, die China sonst für Auto-Einfuhren verlangt, vermeiden kann -, fühlen sich die Klein- und Mittelunternehmen verunsichert und scheuen das Risiko einer Expansion in Länder, die eventuell auch von Wirtschaftssanktionen bedroht sein könnten.

 

Dennoch bleiben Chancen. Wer diese wahrnehmen und hierzu seine Fremdsprachen-Kenntnisse auffrischen oder durch einen speziellen Vokabelschatz für bestimmte Bereiche erweitern möchte, empfehle ich Sprachenlernen 24

 

 

✵ Web-Designer

Web-Designer gibt es viele, aber es gibt auch immer noch eine Menge Kleinunternehmen, die nicht über eine eigene Website verfügen, obwohl sie diese dringend benötigen.

 

Die besten Chancen auf diesem Markt dürfte man aber haben, wenn man sich spezialisiert. Im Kapitel „✵ Übersetzer“ hatte ich ja schon geschildert, dass Firmen, die ins Ausland expandieren möchten, dringend Hilfe bei der Erstellung ihrer Webseiten in der Landessprache benötigen, da sie nur mit einem Internet-Auftritt in der jeweiligen Landessprache die Chance haben, die Aufmerksamkeit potentieller Kunden in der kurzen Zeit zu gewinnen, die bleibt, bis diese zu einer anderen Seite weiterklicken.

 

Wenn Du also außer Kenntnissen im Webdesign auch noch Kenntnisse einer Fremdsprache (nein, Englisch reicht da nicht – es darf schon etwas exotischer sein) oder online mit einem Übersetzer zusammenarbeiten magst, könnte in der Erstellung fremdsprachiger Websites eine gute Chance für Dich liegen. Falls Du Grundkenntnisse einer Fremdsprache auffrischen oder eine neue Sprache erlernen möchtest, empfehle ich Sprachenlernen24

 

Darüberhinaus solltest Du Dich um die kulturellen Unterschiede zwischen dem Zielland und Deutschland kümmern, insbesondere wenn das betreffende Land nicht „westlich“ geprägt ist.

 

Es bestehen z.B. gravierende kulturelle Unterschiede nicht nur zwischen Europa und den asiatischen Ländern, sondern auch zwischen den asiatischen Ländern untereinander:

 

Thailand ist geprägt von einer Mischung aus Buddhismus und Geisterglauben – wobei der in Thailand praktizierte Theravada-Buddhismus auch in Laos, Kambodscha, Myanmar und Vietnam verbreitet ist, sich aber sehr stark von der Religion anderer buddhistischer Staaten unterscheidet -, traditioneller Gesellschaftsordnung und Ahnenverehrung, individueller Sozialverpflichtung und beginnender Institutionalisierung des Sozialsystems, alten Einflüssen aus China sowie Indien und neuen aus westlichen TV-Programmen sowie Internet, buddhistischer Erziehung  und technischer Entwicklung.

 

Die Philippinen als ehemalige spanische und später amerikanische Kolonie waren sehr viel früher westlichen Einflüssen ausgesetzt, wogegen Malaysia und Indonesien vom Islam geprägt sind.

 

Auch die interne Migration nimmt hier sehr unterschiedliche Formen an:

 

In Indonesien wurden ganze  Völker umgesiedelt. Hier wurden im Zuge des Transmigrasi-Programms ca. 5100000 Menschen von dichtbesiedelten Inseln wie Java, Bali oder Madura auf dünner besiedelte Inseln wie Sumatra, Sulawesi oder Papua umgesiedelt, weitere ca. 2000000 Verwandte folgten außerhalb des Programms. Hierdurch erreichte die Regierung eine bessere Ressourcen-Erschließung und bessere Lebensbedingungen für die Teilnehmer des Programms, verschärfte aber gleichzeitig die Spannungen zwischen den ethnischen Gruppen.

 

Ganz anders in Thailand: Hier folgt die interne Migration wirtschaftlichen Notwendigkeiten, wird aber freiwillig ausgeübt. weil die Jüngeren in den Monaten, in denen sie keine Beschäftigung in der Reis-Produktion finden, nach Bangkok abwandern, um dort Arbeit zu suchen. Im besonderen Maße gilt dies für den Isaan (=Nordosten Thailands), in dem wegen langer Trocken-Monate nur  eine Reisernte pro Jahr möglich ist.

 

Dennoch bleiben die Thais ihrem Heimatdorf verbunden. Um das Ausmaß dieser Verbundenheit und der damit verbundenen Massenwanderungen zu verstehen, muss man wohl einmal kurz vor Beginn des วันสงกรานต์ (SongKran = thailändisches Neujahrsfest, das im Westen nur als große Wasserschlacht bekannt ist, seine ursprüngliche Bedeutung aber in der Erneuerung des Fürsorge-Versprechens der Jüngeren an die Alten und Armen ihres Dorfes hat – die hierbei am ersten Tag stattfindende rituelle Waschung der Alten weitete sich dann in der Neuzeit zu den bekannten Wasser-schlachten aus) auf einem der großen Busbahnhöfe Bangkoks gewesen sein und miterlebt haben, wie die unvorstellbaren Menschenmengen hunderte von Bahnsteigen blockieren, während die Bus-Beifahrer mit Tafeln, auf denen das Reiseziel geschrieben ist, versuchen, ihre Passagiere zu den auf den Zufahrtsstraßen wartenden Bussen zu lotsen und ab und zu ein nach stundenlangem Warten in der Hitze ohnmächtig Gewordener über die Köpfe der Menge hinausgehoben wird.

 

Auf die kulturellen Besonderheiten und unterschiedlichen Wertvorstellungen im Einzelnen einzugehen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen, es sei daher nur an einem Beispiel erläutert, dem unterschiedlichen Konzept der Hilfeleistung: Erweist ein Europäer einem anderen außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit einen wichtigen Dienst, so erwartet er Dankbarkeit und evt. auch Gegenleistung, der Buddhist hingegen erwirbt durch den Dienst am Nächsten religiöse Meriten, die ihm im nächsten Leben zu einem besseren Start verhelfen werden, eine Gegenleistung würde ihn quasi um den Lohn seiner guten Tat bei der Wiedergeburt bringen – natürlich kann man auch in Asien seinem Lebensretter Gutes tun, man tut es dann aber möglichst, ohne einen Bezug zu dessen Tat herzustellen. Indem der Asiat eine wichtige Hilfeleistung, zum Beispiel eine Lebensrettung vollbringt, übernimmt er auch Verantwortung für denjenigen, in dessen Schicksal er eingegriffen hat.

 

Dies ist übrigens der Grund, warum in Thailand bis ins 20. Jahrhundert hinein eine Lebensrettung zugunsten Angehöriger des Königshauses bei Todesstrafe für den Retter und seine gesamte Familie verboten war: Mit der Rettung des Königs oder seiner Familie eine Verantwortlichkeit über das Schicksal des Königs zu schaffen, galt als ungeheuerliche Anmaßung.

 

Wenn eine königliche Barke sank und/oder ein Mitglied der Königsfamilie über Bord ging, durften ihm nur die reichlich an Bord aufgehängten Kokosnüsse als Schwimmhilfe zugeworfen werden. War man hierbei ungeschickt und die Kokosnüsse wurden in die falsche Richtung abgetrieben oder kamen zu spät, so wurde man enthauptet und das Familienvermögen wurde konfisziert. Erst Rama V. hat diese Gesetze aufgehoben, dessen Schwester und Lieblingskonkubine infolge dieses Gesetzes ertrunken sein sollen. Angesichts der umfangreichen Reformen der thailändischen Gesellschaftsordnung durch Rama V, König Chulalongkorn ist es aber auch durchaus vorstellbar, dass er dieses Gesetz ohne persönlichen Anstoß aufgehoben hat.

 

Wie wichtig die Berücksichtigung unterschiedlicher Wertvorstellungen und Sozialordnungen beim Marketing ist, sei an einem aktuellen Beispiel gezeigt: Die im deutschen Fernsehen gezeigte „Mars“-Werbung mag vom europäischen Zuschauer beim ersten Betrachten als witzig empfunden werden. Angesichts der hohen sozialen Stellung der Mönche in Thailand würde er dort als eine Art Majestätsbeleidigung betrachtet und eher zum Verbot des Produktes denn zu einer Verkaufssteigerung führen.

 

Dass ein solches Produktverbot wegen Respektlosigkeit in Thailand tatsächlich möglich ist, möge das Beispiel des Filmes „Der König und ich“ basierend auf dem Roman „Anna und der König“ belegen, der nicht nur in allen Versionen Aufführungsverbot in Thailand hat, sondern dessen Produktionsfirma 20th Century Fox auch nicht in Thailand drehen durfte, sondern nach Malaysia ausweichen musste, weil die Thailänder hierin – wohl zu Recht, da der Handlungsplot nicht mal ansatzweise eine Entsprechung in der realen Historie findet – eine Verunglimpfung des Königs พระบาทสมเด็จ พระจอมเกล้าเจ้าอยู่หัว (König Mongkut, Rama IV., König 1851 bis 1868) sehen.

 

Für Unternehmen, die über die Errichtung von Niederlassungen nachdenken, ist es nicht nur wichtig zu wissen, wo sie Informationen über die entsprechenden Gesetze des Ziellandes wie z.B. den thailändischen FBA (Foreign Business Act) finden können, sondern auch mit örtlichen Gepflogenheiten und örtlichem Aberglauben umgehen zu können:

 

Werden in Thailand z.B. die Bodengeister vor der Bebauung eines Grundstückes nicht unter Vermittlung der Mönche besänftigt, wird jedes negative Ereignis auf diesem Grundstück als Rache der Erdgeister angesehen werden und die einheimischen Mitarbeiter in Angst und Panik bis zur Flucht vom Arbeitsplatz versetzen.

 

Um diesen interessanten Job von Zuhause aus erfolgreich ausüben zu können, wirst Du Grundinformationen über die ökonomischen, ökologischen, rechtlichen, sozialen und kulturellen Gegebenheiten in den Zielmärkten benötigen, um diese in der Eigendarstellung des exportierende Unternehmen im Internet berücksichtigen zu können.

 

Hierdurch hast Du aber auch die Möglichkeit, Dich gegenüber Deinem Auftraggeber als Experten herauszustellen und damit eine dauerhafte Geschäftsbeziehung zu begründen.

 

Hier noch einmal der Link zu besseren Fremdsprachen-Kenntnissen.

 

Raus aus dem Hamsterrad – mit Jobs von Zuhause

Kann man mit solchen Jobs von Zuhause innerhalb 3 Jahren aus Dem Hamsterrad entfliehen? Kann man dann ein wirklich selbstbestimmtes Leben führen? Kann man sein Zuhause dann neu definieren, indem man es an einen Ort verlegt, den man liebt und an dem man gemocht wird? Kann man durch Jobs von Zuhause genug freie Zeit gewinnen, um sein Leben wirklich genießen können?

 

Die Antwort auf alle diese Fragen lautet: Ja, man kann und man wird, wenn man sich an ein paar Hinweise hält:

  • Lege nicht alle Eier in einen Korb, d.h. verlasse Dich nicht auf den einen Job, von Zuhause Geld zu verdienen, sondern wähle sorgfältig mehrere Tätigkeiten aus, die zu Dir passen. Wie Du das schaffst, ohne Deinen Hauptjob sofort aufgeben zu müssen oder keinerlei Freizeit zu haben, erkläre ich später.
  • Versuche nicht, dass Rad neu zu erfinden, sondern wende bewährte Methoden an. Schneide diese aber auf Deine eigene persönliche Situation zu. Lass Dir hierbei helfen, soweit die Hilfe nichts oder nur wenig kostet.
  • Lass Dich dabei aber nicht auf Gurus ein, die den einen Super-Weg zum Geschäftserfolg „kennen“ und für einen großen Haufen Geld bereit sind, ihn an Dich weiterzugeben.
  • Lass dich nicht auf Geschäfte ein, die Investitionen oder Startgebühren erfordern, bevor Du überhaupt auch nur einen Cent verdient hast, auch wenn die Gebühren als Franchise-, Lizenz- oder Mietgebühren daherkommen.
  • Du solltest auch keinen Eigenumsatz, kein Starterpaket und keinen monatlichen Mindestumsatz benötigen, um etwas verdienen zu können.
  • Tausche nicht Zeit gegen Geld, insbesondere wenn Du dabei zukünftig mit Micro-Jobbern aus Ländern mit wesentlich niedrigeren Lebenshaltungskosten in Wettbewerb treten musst. Aber selbst wenn dies nicht der Fall ist, beschränkt der Zeit gegen Geld Tausch Deine Verdienstmöglichkeiten zu stark.
  • Deine Tätigkeit und Dein Erfolg sollten so weit wie möglich unabhängig von politischen Entscheidungen wie z.B. Handels-Sanktionen sein.
  • Dein Geschäft sollte sich mit einem Riesen-Markt und einem Produkt befassen, dass praktisch unendlich vorhanden ist oder unendlich produziert werden kann.
  • Lass die Finger von Vertriebsorganisationen, deren Hauptsitz in den USA ist. Die Tätigkeit sollte möglichst unabhängig von US-Firmen sein, da es faktisch unmöglich ist, im Konfliktfall berechtigte Ansprüche gegen US-Firmen durchzusetzen
  • Die Arbeitszeiten Deiner Tätigkeit solltest Du selbst bestimmen können, damit Du sie auch durchziehen kannst, wenn Du zunächst noch in einem „normalen“ Job Deine Brötchen verdienen musst oder alleinerziehend oder noch in einer Ausbildung / einem Studium bist.
  • Dennoch solltest Du schon am Anfang darauf achten, dass Du Deine Tätigkeit später an einem Ort fortsetzen kannst, wo es Dir gefällt und wo Du gemocht wirst. Dadurch bist Da dann auch künftigen Entwicklungen in Europa, wie dem auf Grund der sozialen Entwicklung in Europa immer wahrscheinlicher werdenden Bürgerkrieg oder Krieg, nicht mehr hilflos ausgeliefert.
  • Falls Du noch einen Hauptberuf hast, fange zunächst an, nebenbei Geld zu verdienen, aber in Jobs, die Potential haben und sich lohnen. Falls Du vorhast, Dich in Deinem Hauptberuf selbständig zu machen, bau Dir trotzdem ein 2. und ein 3. Standbein auf für die Durststrecken, die es in Deiner Selbständigkeit zwangsläufig geben wird.

Vielleicht wirst Du jetzt sagen: „So viele Hinweise! Wie soll ich die nur alle gleichzeitig berücksichtigen und umsetzen?“ Nun mit den Testsiegern im Bereich „Nebenbei Geld verdienen“ hast Du schon einmal einen hervorragenden Einstieg.

Aber natürlich – und dafür sollten wir wirklich dankbar sein – ist jeder Mensch anders, hat andere Erfahrungen und Fähigkeiten und andere Träume. Deshalb mache ich Dir an dieser Stelle ein besonderes Angebot: Ich biete Dir meine Hilfe an. Natürlich kann ich aus zeitlichen Gründen nicht Jeden persönlich coachen ohne dafür etwas zu berechnen. Daher mein Vorschlag: Schicke mir ein paar Informationen über Dich, Deine Situation, Deine Hobbys und Deine Pläne. Wenn ich Deine Email interessant finde, werde ich Dir einen Vorschlag zur Zusammenarbeit machen, der Dich nichts kosten wird. Danach kannst Du dann frei entscheiden, ob das für Dich Sinn macht oder nicht. Und mach Dir keine Gedanken darüber, ob Du Dir die Umsetzung meines Vorschlages wirst leisten können – ich bevorzuge immer Lösungen, die den Neustarter nichts oder nur sehr wenig kosten.

Meine Email-Adresse ist: rolf.kloepping@internationalbusinessdesign.com

Es handelt sich hierbei nicht um einen Newsletter, der gleichlautend an unzählige Interessenten verschickt wird, sondern vielmehr um eine persönliche Analyse und einen individuellen Vorschlag. Habe daher bitte für folgende Punkte Verständnis:

  • Ich kann nicht Jeden in dieses Coaching aufnehmen
  • Ich kann nicht Jedem sofort oder in einem sehr kurzen Zeitraum antworten
  • Je mehr ich von Dir weiß, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich eine Zusammenarbeit interessant finde